Archiv der Kategorie 'Misc.'

26
Nov
07

Der Schenker – diesmal nicht auf der linken Spur

Was für ein Schenker bin ich? Hier ist das Ergebnis … und dafür werden mich die Jungs ärgern und die Mädels lieben. Aber damit kann ich leben ;-)


You Are a Sentimental Gift Giver



Your gifts are warm, caring, and very personal.
You know that it’s the thought that counts…
And you definitely put the most thought behind your gifts.

What Kind of Gift Giver Are You?

21
Okt
07

Das Wagnis, die Wahrheit auszusprechen

Buch 'God Delusion'Das Buch der ‚God Delusion’ oder zu Deutsch ‚Der Gotteswahn’ ist in Deutschland ein wenig unbeachtet geblieben. Wahrscheinlich, weil das Thema Atheismus in Deutschland weit weniger kontrovers diskutiert wird, wie in den Vereinigten Staaten. Das bedeutet aber nicht, das dieses Buch für die Menschen hierzulande nicht auch wichtig wäre.

Es ist selbst in unserer sogenannten aufgeklärten westlichen Welt immer noch noch nicht einfach für einen Atheisten. Und so verteilt Richard Dawkins in seinem Buch einen Rundumschlag mit der Kraft der Vernunft an alle, die sich auf lang dagewesen Autoritäten als Begründung ihrer Ansichten berufen. Bei genauerem Hinsehen wackelt dieses althergebrachte Weltbild aber Stück für Stück. Dawkins ist in seiner Argumentation durchweg stichhaltig (bis auf eine Stelle, auf die ich faiererweise später Bezug nehmen muss), und man kann schon von einer Portion Mut sprechen, die ein Gläubiger aufbringen muss, um dieses Buch zu lesen.

Alte Argumente von Theologen und Kreatonisten werden ausgehebelt und Antworten auf Fragen wie die Herkunft von Moral und Altruismus beantwortet. Natürlich ist der Ton von Richard Dawkins recht offen und hart, aber warum auch nicht.

An einem Punkt schießt unser britischer Professor aber über das Ziel hinaus. Und zwar hängt sich der Autor an dem Bibelbericht über Jephthas Tochter auf. Für alle, die es noch nicht kennen: Jephtha versprach bei einem Sieg über die Ammoniter, das erste zu opfern, was er zu Hause erblicken würde. Zu seinem Übel siegte er und sah zu Hause al erstes seine Tochter aus dem Hause kommen. Richard Dawkins meinte, er hätte seine Tochter als Menschenopfer dargebracht. Das ist aber nicht unbedingt schlüssig, denn es war für die Juden damals etwas ekelhaftes, Menschen zu opfern. Beim genauen Hinsehen im Urtext steht an der entscheidenden Stelle einfach nur, das Jephthas Tochter Gottes wurde - also alles im Genitiv. Man muss ja nicht alles verteufeln …

Trotzdem, wer sich traut, unbedingt lesen!




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Die Simpsons und die Philosophie - Hrsg. Erwin, Conrad, Skoble


 

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