The Creation Museum – ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. 27.000.000 US-Dollar hat dieser Nonsense gekostet. Was noch viel schlimmer ist, wahrscheinlich ist der Break-Even für diese Unternehmung schon im ersten Jahr erreicht.
Es handelt sich hier um ein Museum, das versucht, die Schöpfungsgeschichte in sechs Tagen zu verteitigen. Es wurde ein Garten Eden nachempfunden, und in diesem Garten hüpfen fröhlich und friedlich Dinosaurier herum. „Geschöpfe“, die die größten Fleischfresser auf dem Festland gewesen waren. Der friedliche Garten Eden war also somit keine „Garten der Wonne“, sondern wohl eher eine Splatter-Show à la Insla Nublar.
Das alles bringt mich unheimlich zum lachen. Vor allem die Darstellung eines Triceratops, der einen Sattel auf dem Rücken trägt. Ganz klar, der Erdensohn (a’dam) unterwirft natürlich sofort jedes Tier und beutet es aus – wie liebevoll! Eigentlich eher lächerlich.
Ärgerlich und ganz und gar unverständlich für mich die Arroganz der Kreatonisten. Für die anatomische Genauigkeit und Ausarbeitung der Dino-Modelle wurden neueste wissenschaftliche Erkenntnisse herangezogen. Bei der Datierung, die weitaus besser zu verifizieren ist, werden Wissenschaftler plötzlich als Scharlatane verunglimpft. Manchmal frage ich mich, wie selektiv und voreingenommen manche Menschen sich ihr Weltbild zusammenschuster. Traurig!


