Ja, auch die Zeugen Jehovas haben ihren Platz in Grand Theft Auto IV gefunden, wie diese Bilder zeigen – nur dass die Temperatur in die aktuelle „in-Game“-Zeit geändert wurde:
Beste CD 2008:Digitalism – Idealism(Kritik im Blog) Bester Film 2008: Control(Kritik im Blog) Schönste Begegnung 2008: SIE weiß schon, wen ich meine Schlimmste Begegnung 2008: Gegenstand auf Zähne Schönster Job 2008: Sales Blödester Job 2008: Sales Coolste Anschaffung 2008:Panasonic Viera Überflüssigste Anschaffung 2008: Ein Headset für das Nokia E50 Beste Entscheidung 2008: Auf eine bestimmte Party zu gehen Blödeste Entscheidung 2008: keine Zahnversicherung abzuschließen
The Creation Museum – ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. 27.000.000 US-Dollar hat dieser Nonsense gekostet. Was noch viel schlimmer ist, wahrscheinlich ist der Break-Even für diese Unternehmung schon im ersten Jahr erreicht.
Es handelt sich hier um ein Museum, das versucht, die Schöpfungsgeschichte in sechs Tagen zu verteitigen. Es wurde ein Garten Eden nachempfunden, und in diesem Garten hüpfen fröhlich und friedlich Dinosaurier herum. „Geschöpfe“, die die größten Fleischfresser auf dem Festland gewesen waren. Der friedliche Garten Eden war also somit keine „Garten der Wonne“, sondern wohl eher eine Splatter-Show à la Insla Nublar.
Das alles bringt mich unheimlich zum lachen. Vor allem die Darstellung eines Triceratops, der einen Sattel auf dem Rücken trägt. Ganz klar, der Erdensohn (a’dam) unterwirft natürlich sofort jedes Tier und beutet es aus – wie liebevoll! Eigentlich eher lächerlich.
Ärgerlich und ganz und gar unverständlich für mich die Arroganz der Kreatonisten. Für die anatomische Genauigkeit und Ausarbeitung der Dino-Modelle wurden neueste wissenschaftliche Erkenntnisse herangezogen. Bei der Datierung, die weitaus besser zu verifizieren ist, werden Wissenschaftler plötzlich als Scharlatane verunglimpft. Manchmal frage ich mich, wie selektiv und voreingenommen manche Menschen sich ihr Weltbild zusammenschuster. Traurig!
Es wird alle die mich kennen kaum wundern, dass ich ein Fan von Bill Maher und seiner Show „Real Time“ bin. Bill hat eine freche Schnauze, ist spricht nicht nur von Freiheit, sonder lebt sie und Religionen gehören bei ihm auch nicht unter den Christbaum.
Bei seiner letzten Ansprache zur neuen Selbstwahrnehmung der Amerikaner habe ich mich totgelacht. Am besten auf ca. 4:00 Minuten vorspulen:
Ein kleiner Floh, herumfliegende Pollen, stilisierte Blumen, Minimal-Elektro – eigentlich Zutaten für ein schreckliches oder ein geniales Computerspiel. Pixeljunk hat das kleine Meisterstück geschafft. Dennoch werde ich das Gefühl nicht los, dass die Entwickler unter Einfluss von bewusstseinsverändernden Substanzen den Quellcode produziert haben.
Leider ist der Schwierigkeitsgrad sehr hoch und die Frustrationsgrenze ist schnell erreicht. Wahrscheinlich deshalb ist mein PS3-Controller schon wieder fast hinüber. Doch fällt es sehr schwer loszulassen, denn man kann jeden Garten bis zu fünf mal spielen und es freut einem ungemein, wenn Eden wächst und gedeiht. Für knappe 10 EUR im Online-Shop von Playstation bekommt man einen im wahrsten Sinne fantastischen Gegenwert.
Das Buch ‘Dinosaurs – A Very Short Introduction’ von David Norman ist alles andere als eine oberflächliche, sensationshaschende Abhandlung über die Donnerechsen. Obwohl es in dem Werk nicht an Begeisterung und einfacher Sprache fehlt, wird doch ganz klar der wissenschaftliche Anspruch des Autors deutlich.
Das Buch ist für jeden empfehlenswert, der auf der einen Seite einen guten Überblick über die Klassifikation und Entwicklungsgeschichte von Dinosariern unt artverwandten Spezies wissen, aber auch einen Einblick in die Art und Weise der Wissenschaft der Paläontologie erfahren möchte. Die Methoden sind sehr aktuell und zeigen auch die rapide Entwicklung der Disziplin der Palänontologie auf.