Archiv für Februar 2008

03
Feb
08

Die Gendarmerie – meine neuen österreichischen Freunde

Ich muss mich schon wieder mal über die Exekutive auslassen. Neulich war ich in Wien. Nun ist es nicht verwunderlich, dass die Parkplätze in Wien recht knapp bemesssen sind, vor allem wenn man im 1. Bezirk parken möchte, wo mein Hotel war. Ohne böse Absicht stellte ich mich also an den Straßenrand, so dass die Herrschaften neben mir noch bequem ausrangieren konnten. Doch wie der Teufel es so will, hatten die Herren von der Gendarmerie etwas dagegen. Das können sie ja haben, aber dieses „American Super-Cop“ Gehabe, dass die beiden Zwergerl (keine 1,75 m groß) an den Tag gelegt haben, war echt unterste Schublade. Hat mich der eine dieser beiden Clowns sogar gefragt, ob ich um drei Uhr nachmittags schon was getrunken hätte, denn meine Augen wären so glasig. Und dann hatten die beiden Sprürnasen nicht mal Wechselgeld, um meinen 50er klein zu machen – kein Scherz. Lag es an meinem deutschen Nummernschild? Oder vielleicht an dem Hotel, aus dem ich gekommen war, also Neid? Oder einfach nur an der unglaublichen Dummheit dieser beiden Beamten?

02
Feb
08

Vanity Fair

Das Stöckchen von Tobias nehme ich gerne auf und beantworte den Fragenbogen „Vanity Fair“ von Proust:

Was ist für Sie das vollkommene Glück?
Es ist ein Glück, dass wir nie das vollkommene Glück erreichen werden, denn das treibt unsere Leidenschaft im Leben an.

Was ist ihre größte Angst?
Verlust – in jeglicher Hinsicht.

Mit welcher historischen Person identifizieren Sie sich am meisten?
David Hume – aber nur im Geiste. Äußerlich eher nicht!

Welche lebende Person bewundern Sie am meisten?
Daniel Dennett.

Welchen Ihrer Charakterzüge missbilligen Sie?

  • Geltungsbedürfnis
  • Harmoniesucht
  • übertriebener Ergzeiz
  • Selbstaufgabe

    Welchen Charakterzug missbilligen Sie an anderen?

    • Gier
    • Egozentrik
    • Unaufrichtigkeit
    • Intolleranz

    Was ist Ihr größter Luxus?
    Das Leben an sich ist für mich schon ein Luxus – jeder Atemzug, jeder Augenblick.

    Wohin reisen Sie gern?
    Dorthin, wo das Leben pulsiert und die Kultur ganz oben steht.

    Welche Tugend wird Ihrer Meinung nach überschätzt?
    Pünktlichkeit – da muss ich meinem Bruder zustimmen. Und Gehorsam ohne Rechtfertigung.

    Wann lügen Sie?
    Wenn ich jemand schützen möchte, zum Beispiel die Gefühle des Gegenüber. Und wenn man mich in die Enge treibt und sozusagen zu einer Notlüge „zwingt“.

    Was stört Sie am meisten an Ihrem Äußeren?
    Meine Nase, und der sich anbahnende Haarverlust am Hinterkopf.

    Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?
    Das Musizieren.

    Welches Wort oder welche Redewendung gebrauchen Sie zu häufig?
    „Ich“

    Was bedauern Sie am meisten?
    Immer allen alles recht gemacht haben zu wollen.

    Wer ist die größte Liebe Ihres Lebens?
    Die Frauen.

    Wo und wann waren Sie am glücklichsten?
    Mit meiner ersten großen Liebe, denke ich. Und als kleiner Zwerg – als die Welt noch so unbescholten war.

    Wenn Sie etwas an sich ändern könnten, was wäre das?
    Meine Ängste überwinden um mich meinen Träumen zu widmen.

    Was betrachten Sie als Ihren größten Erfolg?
    Unverdienter Weise am Leben zu sein.

    Als wer oder was möchten Sie wiedergeboren werden?
    Gar nicht – jeder sollte nur eine Chance haben und das Beste daraus machen. Aber wenn die Frage schon mal gestellt ist, dann als Hauskatze.

    Was ist Ihr wertvollster Besitz?
    Menschen, die mich mögen – und meine Erinnerungen.

    Was wäre für Sie das größte Unglück?
    Diejenigen Leiden zu sehen, die ich liebe.

    Ihr Motto?
    Das Leben ist schön!

    Ihre Lieblingsbeschäftigung?
    Schlafen – ohne Zweifel.

    Was ist Ihr Hauptcharakterzug?
    Geradlinigkeit.

    Welche Eigenschaften schätzen Sie am meisten bei einem Mann?
    Humor, Offenheit

    Welche Eigenschaften schätzen Sie am meisten bei einer Frau?
    Intelligenz, Schönheit, Erfolg

    Was schätzen Sie bei Ihren Freunden am meisten?
    Unkompliziertheit und Vertrauen

    Ihre Lieblingsschriftsteller?
    Robert Musil

    Wie möchten Sie gern sterben?
    Entweder Ehrenvoll oder in Frieden mit meinen Freunden und mit mir selbst.

    Was können Sie nicht leiden?
    Klare Suppen.




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    Die Simpsons und die Philosophie - Hrsg. Erwin, Conrad, Skoble


     

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