What can be more soul shaking than peering through a 100-inch telescope at a distant galaxy, holding a 100-million-year-old fossil or a 500,000-year-old stone in one’s hand, standing before the immense chasm of space and time that is in the Grand Canyon, or listening to a scientist who is gazed upon the face of the universe’s creation and did not blink? That is deep and sacred science.
Michael Shermer (taken from a quote in „The God Delusion„)
Archiv für Januar 2008
Sacred Universe
Bei Filmen bin ich sonst nicht so leicht zu begeistern. Doch gestern war ich gleich zum Kinostart von ‘Control’ mit dabei. Was für ein Glanzstück! Jeden stillen Moment, jede Geste, jedes Geräusch, jede Kameraeinstellung war einfach perfekt, was heißt stimmig und exzellent in Szene gesetzt.
Die Story dreht sich um den Aufstieg der Band ‘Joy Division’ und vor allem dessen Lead-Singer Ian Curtis (gespielt von Sam Riley). Joy Division wird allgemein als eine der wichtigsten Punk-Bands der Geschichte angesehen – was auch immer das heißen mag. Dennoch ist man nach diesem Streifen ein absoluter Fan von Joy Division, weil man erst richtig versteht, was hinter dieser Musik alles steckt. Der Film portraitiert aber nicht nur die Biografie einer Band. Vielmehr zeigt er, wie sich Unbekümmertheit durch die Schwere belastet wird den vermutlichen Erwartungen anderer zu entsprechen – im Falle Ians mit katastrophalen Konsequenzen.
Wer also auf gute Musik steht und das Leben in scharfen Kontrasten sehen möchte, der sollte sich diesen Film unbedingt gönnen – am Besten auf Orginal, denn die Jungs sind aus Manchester mit ebendiesen herrlichen Akzent. Ach ja, alle Beatsteaks-Fans dürfen diesen Film auf keinen Fall verpassen!
Einen Gang raufgeschaltet
DSF Motor und Vox’ AutoMOBIL können bei dieser Konkurrenz einpacken. Selten habe ich mich bei einem Auto-Test so amüsiert, wie bei Top Gear. Natürlich ist es hier von Deutschland aus schwer, die Episoden zu verfolgen, doch zum Glück hat BBC die besten Folgen online gestellt, und zwar bei Youtube!
Viel Spaß bei reinschauen! Ganz besonders gefällt mir das passende Outfit zum BMW M3. Ich hab’ mich totgelacht!
Der dumme James von der Allianz
Hallo James,
was glaubst du eigentlich, solche Kommentare abzugeben. Und dann noch zu meinen, ich würde nicht wissen, woher du kommst. Dummerweise hast du deine IP-Adresse hinterlassen: 194.127.5.164. Das ergibt dann folgendes aufgeschlüsselt:
inetnum: 194.127.0.0 – 194.127.95.255
netname: ALLIANZ
descr: Allianz Versicherungs-AG
country: DE
admin-c: RG208-RIPE
tech-c: CC637-RIPE
status: ASSIGNED PI
mnt-by: AS8360-MNT
mnt-by: RIPE-NCC-HM-PI-MNT
mnt-lower: RIPE-NCC-HM-PI-MNT
mnt-domains: AS8360-MNT
source: RIPE # Filteredperson: Rudolf Gesell
address: Allianz Shared Infrastructure Services GmbH
address: AG2NTK07
address: Windmuehlstr. 14
address: D-60627 Frankfurt am Main
address: DE
phone: +49 69 263 57147
fax-no: +49 69 263 83948
e-mail: Rudolf.Gesell@allianz.de
nic-hdl: RG208-RIPE
mnt-by: AS8360-MNT
source: RIPE # Filteredperson: Christof Chen
address: Allianz Shared Infrastructure Services GmbH
address: Windmuehlstr. 14
address: D-60627 Frankfurt, Germany
phone: +49 69 263 17281
fax-no: +49 69 263 83948
e-mail: christof.chen@allianz.de
nic-hdl: CC637-RIPE
mnt-by: AS8360-MNT
source: RIPE # Filtered
Soll ich bei deiner IT anrufen und mich über dich beschweren? Du darfst sicherlich nicht mit deinem Arbeits-PC private Dinge im Internet treiben. Ich habe übrigens die genaue Uhrzeit (18:38 Uhr), wann du bei mir aufgeschlagen bist.
Grüße,
Nicolei
Für alle, die bei der Allianz sind: schade, dass ihr so einen bescheuerten Mitarbeiter habt.
Moby Dick, du Hirsch!
Ich kann es ja nicht verbergen. Ich bin ein riesen Fan von Walen – eine Geschichte, die wohl bis in meine Vorschulzeit zurückgeht. Umso besser war für mich die Nachricht in Nature! letze Woche, dass es weitere hübsche Details zur Evolution von Walen gibt.
Bislang war noch nicht klar, aus welchen „Landbewohner“ letztendlich die Wale wurden. Man wusste nur, dass die sogenannten Ambulecetaen den ersten Zwischenschritt (missing link) zwischen Land und Wasser bildeten. Vermutet wurde eine Verwandschaft zum Mesochyid, ein wieselnder Bär. Die Voraussetzungen dafür hatte diese Gattung gehabt.
Umso überraschender jetzt die Nachricht, dass man ein kleines aber feines Tierchen im Kaschmir gefunden hat – den Indohyus. Was macht die Wissenschaftler so sicher, dass dieses neue Fund den tatsächlichen Whale-Daddy repräsentiert?
Indohyus hat die ersten Veränderungen im Gehör und ansonsten im Schädel, die nur Wale besitzen. Außerdem hat der kleine Hirsch verdickte Beinknochen, damit er besser unter Wasser bleiben kann. Ich schreibe bewusst „Hirsch“, weil das Tierchen ähnlichkeiten mit einem kleinen Reh gehabt haben muss. Dennoch ist unser neuer kleiner Freund eher mit Kamelen und – siehe da – Flusspferden verwandt. Und noch stichhaltiger kann es nicht werden: DNA-Analysen zwischen heutigen Walen und Flusspferden haben ergeben, dass beide zum nächsten Familienbarbecue nicht ausbleiben dürfen.
Wie kommt der Hirsch aber ins Wasser? Was will er da? Für diese Antwort muss man nur die wackeren Hirschferkel in Afrika betrachten. Die Hüpfen zum Beispiel auch mal ins erfrischende Nass, wenn sich ein Raubvogel nähert. Schön, das Moby Dick also eigentlich ein kleiner Hirsch ist. Wer hat dann aber den Flußpferden und den Walen die Fettleibigkeit geerbt?
