Ganz vage kann ich mich noch an meinen Schwimmkurs erinnern. Das waren noch tolle Zeiten! Und auch der Startschuss zu den all-freitaglichen Besuchen im Hallenbad – mein Bruder und ich. Vielleicht gerade deshalb oder zufällig hatte ich damals meine „Lieblingstiere“ entdeckt: die Wale.
Es ist hinlänglich bekannt, dass Wale Säugetiere sind, auch wenn ich schon in der ersten Klasse meiner Grundschullehrerin vehement erklären musste, dass Wale keine Fische sind. Resultat meiner Korrektur im Unterricht war ein Besuch meiner Mutter bei dieser Lehrerin. Warum ist es etwas außergewöhnliches, dass Wale Säugetiere sind? Säugetiere waren laut Fossilbericht zuerst ausschließlich Landlebewesen. Wie haben die Wale also den Sprung ins Wasser geschafft?

Die Gesichte beginnt im unteren Eozän, also so vor 53 Mio. Jahren -ca. 10 Mio. Jahre nach dem großen Knall in Yukatan. Und damals waren Wale noch Landbewohner. Im Laufe der letzten Jahrzehnte (von 1970 an) wurden in Pakistan und Ägypten viele Zwischenstufen von quasi amphibischen Räubern gefunden, die halb Wal und noch halb Landräuber waren. Ein sehr bekannter Vertreter dieser ‘Missing Links’ ist der Ambolucetus natans, der laufende Wal. In der folgenden Grafik sind die einzelnen Zwischenstufen gut dargestellt:
Gibt es heute noch Anhaltspunkte für diese Behauptung? Dei meisten Wale haben z. B. immer noch kleine (nutzlose) Knochenstummel (Rudimentäre), wo einst die Hinterbeine waren. Außerdem bewegen sich Wale zum Schimmen auf und ab, wie das alle Säugetiere machen. Selbst beim Nervensystem sind Verwandschaften zu erkennen.
Eine detaillierte Geschichte findet ihr hier:
Und alle Lesemüden können sich diese Dokumentation reinziehen:
http://www.pbs.org/wgbh/evolution/library/03/4/quicktime/l_034_05.html

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