Archiv für 16. Oktober 2007

16
Okt
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Whale watschling

Buckelwale - Quelle: wikiGanz vage kann ich mich noch an meinen Schwimmkurs erinnern. Das waren noch tolle Zeiten! Und auch der Startschuss zu den all-freitaglichen Besuchen im Hallenbad – mein Bruder und ich. Vielleicht gerade deshalb oder zufällig hatte ich damals meine „Lieblingstiere“ entdeckt: die Wale.

Es ist hinlänglich bekannt, dass Wale Säugetiere sind, auch wenn ich schon in der ersten Klasse meiner Grundschullehrerin vehement erklären musste, dass Wale keine Fische sind. Resultat meiner Korrektur im Unterricht war ein Besuch meiner Mutter bei dieser Lehrerin. Warum ist es etwas außergewöhnliches, dass Wale Säugetiere sind? Säugetiere waren laut Fossilbericht zuerst ausschließlich Landlebewesen. Wie haben die Wale also den Sprung ins Wasser geschafft?

Ambolucetas natans - Quelle: Wiki

Die Gesichte beginnt im unteren Eozän, also so vor 53 Mio. Jahren -ca. 10 Mio. Jahre nach dem großen Knall in Yukatan. Und damals waren Wale noch Landbewohner. Im Laufe der letzten Jahrzehnte (von 1970 an) wurden in Pakistan und Ägypten viele Zwischenstufen von quasi amphibischen Räubern gefunden, die halb Wal und noch halb Landräuber waren. Ein sehr bekannter Vertreter dieser ‘Missing Links’ ist der Ambolucetus natans, der laufende Wal. In der folgenden Grafik sind die einzelnen Zwischenstufen gut dargestellt:

http://hometown.aol.com/darwinpage/whale1.gif

Gibt es heute noch Anhaltspunkte für diese Behauptung? Dei meisten Wale haben z. B. immer noch kleine (nutzlose) Knochenstummel (Rudimentäre), wo einst die Hinterbeine waren. Außerdem bewegen sich Wale zum Schimmen auf und ab, wie das alle Säugetiere machen. Selbst beim Nervensystem sind Verwandschaften zu erkennen.

Eine detaillierte Geschichte findet ihr hier:

http://www.cetacea.de/palaeocetologie/indopak_01.htm

http://en.wikipedia.org/wiki/Evolution_of_cetaceans

Und alle Lesemüden können sich diese Dokumentation reinziehen:

http://www.pbs.org/wgbh/evolution/library/03/4/quicktime/l_034_05.html

16
Okt
07

Hey Sicko!

Michael Moore's Sicko - Filmplakat / Quelle: www.firstshowing.netMichael Moore’s neue Dokumentation ist in den deutschen Kinos zu sehen. Grund genug, sich zwei Kinokarten zu besorgen um seine neuesten Enthüllungen zu sehen. Gleich von Beginn an fällt dem geübten Moore-Zuseher und Leser auf, dass Michael Moore nicht mehr so aggressiv ist. Das mag entweder am Alter, sprich seiner Reife – die man übrigens auch seinem Gesicht anmerkt – oder auch am Thema gelegen haben.

Es ist auf jeden Fall sehr interessant und zugleich erschreckend, welche Zustände im Gesundheitsystem der Vereinigten Staaten herrschen. Auch wenn ich mich jedes Mal ärgere, wieviel Prozent meines Bruttolohns an die hiesige Krankenkasse fließt, beruhigt es doch andererseit, nicht die Probleme der Amerikaner zu haben. Lustig ist das leider nicht, denn im Film werden einige Fälle gezeigt, wo die Krankenkassen Behandlungen verneinten, die das Leben der Patienten gerettet hätten.

Trotzdem bleibt nach dem Film wenig Brauchbares für uns hier übrig, außer das Gefühl, dass es uns hier zum Glück besser geht – natürlich auch das Mitgefühl für Unterpriviligerte in den USA.




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