Archiv für September 2007

22
Sep
07

Are they just pretending?

Endlich ist mal wieder was Neues von den Foo Fighters am Start – das neue Album ‘Echoes, Silence, Patience & Grace’ ist draußen. Und schon läuft in allen Radiostationen die erste Single-Auskopplung ‘The Pretender’. Für mich als alten Grunge-Fan gefundenes Fressen.

Das Lied begeistert mich schon schwer. Aber was will man von den Foo Fighters auch anderes erwarten als Qualität. Ich bin schon gespannt auf das gesamte Album … der Vorgeschmack weckt aber schon die Vorfreude. Ach, und hier noch das wohl beste Video von den Foo Fighters: Big Me.

20
Sep
07

Auf eine charmante Weise

Wie sagt man einer Dame charmant die Meinung? Hier ist die Gebrauchsanleitung:

[...]

‘m waitin’, waitin’ for nothin’
You’re leavin’, leaving me hangin’

When did your heart go missin’?
When did your heart go missin’?
I treat you like a princess
But your life is just one big mess

When did your heart go missin’?
When did your heart go missin’?
[...]

Also, niemals die gute Laune verlieren!

17
Sep
07

Über Affen und Pyramiden

KollapsGerade bin ich mit meiner jüngsten Lektüre fertig, dem Buch von Jared Diamond „Der dritte Schimpanse“ in seiner überarbeiteten Auflage von 2006. Kaum habe ich ein Buch gelesen, das so viele verschiedenen interessante Gebiete abdeckt und dennoch eine Linie verfolgt. Aufmerksam bin ich auf den Autor Jared Diamond geworden, als ich letzten Winter im Weihnachsturlaub seinen Bestseller „Kollaps“ gelesen habe.

„Kollaps“ ist eine sehr umfrangreiche Argumentation, gestützt auf Archäologie und Paläontologie, die beweist, warum vergangene Kuluren, wie die Osterinsulaner (Rapanui) und die Anasazi, untergegangen sind, und was wir vor allem heute daraus lernen können. Wer sich durch die über 400 Seiten durchgekämpft hat, ist zumindest in Richtung Allgemeinbildung einen erheblichen Schritt weiter. Außerdem kann man dannach ganz gut ökologische und soziologische Zusammenhänge erkennen.

Grundlage des Buches „Der dritte Schimpanse“ ist eigentlich an das Thema von Kollaps angelehnt. Natürlich gibt Mr. Diamond zuerst einen kurzen Überblick über die Entwicklungsgeschichte von Mensch und Kulur, doch schwenkt er spätestens ab der zweiten Hälfte des Buches auf die heutigen Auswirkungen des Menschen auf die Erde. Trotzdem sollte man dieses Buch vielleicht eher lesen wie „Kollaps“, denn Jared Diamond wirft einige sehr interessante Thesen in den Raum, wie z. B.

  • warum Menschen so ein vielschichtiges emotionales Liebesleben haben
  • dass Schimpansen eigentlich Menschenrechte haben sollten
  • dass es in der Vergangenheit nicht besser war als heute (Gegenthese zu Rousseau), dass die Menschen aber heute unentschuldbar für ihr Handeln sind
  • warum wir mit fast absoluter Wahrscheinlichkeit nie Außerirdische treffen könnten
  • dass möglicherweise die Menschen die großen Säugetier auf dem panamerikanischen Koninent ausgerottet haben
  • wie es zu rassischen Unterschieden gekommen ist, und dass jeglicher Rassismus Quatsch ist, weil wir alle näher miteinander verwandt sind, als wir glauben möchten
  • dass durch puren Zufall die westliche Welt vorherrscht
  • wie man herausfinden kann, wer der Ursprung der indogermanischenSprachfamilie ist
  • etc.

Das sind nur einige wenige Denkanstöße des Buches. Für mich im Nachhinein eine Pflichtlektüre für alle, die den begangenen Pfad der Menscheit bestaunen möchten, und wohin er möglicherweise steuert. Bei allem Lob muss man auch sagen, dass Jared Diamond ein Hang zu Längen hat, ob in „Kollaps“ oder auch in „Der dritte Schimpanse“ – doch er holt halt bei seiner Argumentation immer weit aus.

17
Sep
07

Das „Drei-Wetter-Taft“-Flugzeug

Bombardier CRJ900 - Quelle: WikiWer von euch ist schon mal mit so einer kleinen Zigarre von Bomardier geflogen? Heute hatte ich mal wieder das Vergnügen. Eigentlich bin ich ein großer Fan von kleinen Maschinen, denn man bekommt so richtig das Fliegen mit. Außerdem darf man auf dem Rollsteg einsteigen, was an sich toll ist. Das erinnert mich spontan an die nette Lady aus der Drei-Wetter-Taft Werbung, die mit ganz besonderer „Eleganz“, die Mähne schwingend, aus ihrem Flieger fällt.

Sollte doch alles passen für den kleinen Nick – oder? Naja, heute hatte ich ein kleines Problem, denn mein Hintermann hat mir immer die Knie ins den Rücken gerammt, der Nachbar hat beim Schlafen geschmatzt und der Flug war etwas zu turbulent- d.h. ich hab einen kleinen Kaffeefleck auf meinem Buch.

Aber zum Glück bin ich hier ja gut angekommen, in Paris – der Stadt der Liebe!

16
Sep
07

Westerland, ich komme!

Zu meinem Exkurs nach Sylt natürlich noch das Video von den Ärzten:

16
Sep
07

Salz in der Luft

Sylt mit Leutturm

Nordfriesland hat gerufen – und ich bin dem Ruf gefolgt! Letzte Woche war ich das erste Mal auf Sylt. Ich hatte Glück, denn das Wetter war sehr mild. Also konnte ich die Insel in vollen Zügen genießen. Sylt hat einen herrlichen deutsch-bürgerlichen Touch, auf den ich selbst zwar nicht unbedingt stehe, doch in Verbindung mit der Insel und den Touristen passt alles gut zusammen.

Sicherlich habe ich den Altersdurchschnitt erheblich gesenkt, doch das war mir herzlich egal, denn landschaftlich ist Sylt, wie ich finde, ein wunderschöner Fleck Erde [1, Sylt Fotos]. Das rauhe Seewetter in Verbindung mit der Inselkultur, den friesischen Häusern und der deutschen Sauberkeit versprühen ein originelles Flair.

Essen kann man auch toll auf Sylt, wie zum Beispiel in der Sansibar. Aber das darf man bei dem Anspruch dieses Restaurants auch erwarten – obwohl es in den Vorspeisen zu viel Fisch und in den Hauptspeisen zu wenig Fleisch (oder auch umgekehrt) gibt. Trotzdem lohnt sich ein Abend in der Sansibar, denn die Weinkarte ist wunderbar.

Im Sylt-Fotos Blog [2] wird die FAZ zur Sansibar zitiert:

“… Da es mittags (im Gegensatz zu abends) aber keine Reservierungen gibt, hat nach wie vor jeder die Chance, das Restaurant aufzusuchen. Daß auch offene Weine zu unauffälligen Preisen angeboten werden, verstärkt den Gesamteindruck eines Hauses von edlem Ruf, das sich in keiner Weise abschottet.” (Jürgen Dollase in der FAZ Sonntagszeitung vom 23.04.2006)

Außerdem ist der Lichtsmog auf der Insel sehr gering und man hat einen herrlichen Blick auf die Sterne.

10
Sep
07

Was ist Evolution?

Das ist EvolutionEs gibt Fragen, die sind sehr wichtig, dass man sie sich stellt. So wie etwas die Frage, was eigentlich hinter der Evolution steckt und worauf sie sich stützt. Eines Tages hat mich die Neugierde nicht mehr in Ruhe gelassen. Ich musste mehr über das Thema erfahren. Aus diesem Grund habe ich versucht, ein neutrales Buch zu finden und es zu lesen. Das Buch mit dem Titel ‘Das ist Evolution’ von Ernst Mayr hatte den Anschein, diese Aufgabe mit Bravour zu erfüllen. Ernst Mayr ist leider schon verstorben – er zählt wohl aber zu den einflussreichsten Biologen des 20. Jahrunderts.

Schon im ‘Vorwort’ heißt es über den Zweck des Buches:

„Das vorliegende Buch ist für drei Lesergruppen bestimmt. Zuallerst richtet es sich an alle, ob Biologen oder nicht, die einfach mehr über die Evolution erfahren möchten. [...] Die zweite Zielgruppe erkennt an, dass es eine Evolution gibt, hat aber Zweifel, ob die darwinistischen Vorstellungen richtig sind. [...] Und schließlich richtet sich meine Darstellung an jene Kreationisten, die über den derzeitigen Stand der Evolutionslehre Bescheid wissen möchten, und sei es auch nur, um besser dagegen argumentieren zu können.“

- Ernst Mayr ‘Das ist Evolution’ / Taschenbuchausgabe Sep. 2005, Seite 14, 15

Das schienen doch gute Gründe dafür zu ein, das Buch zu lesen. Die Argumentationsreihen sind stets fundiert und ohne Lücken. Viele ‘alte’ Argumente gegen die Evolution werden aufgedeckt, und man stellt mit Erschrecken fest, dass von der anderen Seite oft uralte Daten und Fakten verwedent werden – aktuelle, schlüssige Arguemente werden von den Kreatonisten vorgehalten. Das Buch ist frei von Wertungen oder unwissenschaftlichen Stellungen, was es besonders wertvoll und erfrischend neutral macht. Lesen – empfehlenswert.

Hier noch ein Zitat von Ernst Mayr:

„Ich glaube nicht an etwas Übernatürliches, aber ich glaube auch nicht, dass wir nur auf der Welt sind, um Spaß zu haben. Wir sind auf der Welt, um die Menschheit ein Stück besser zu machen.“

08
Sep
07

Nächster Halt: Bottrop Nord

Bild Restaurant - Quelle: www.bahnhofnord.deBottrop - wenn ihr mich vor ein paar Tagen noch nach Bottrop gefragt hättet, dann wäre meine Antwort ungefähr so ausgefallen. „Mmmh, irgendwo im Ruhrpott. Keine Ahnung – aber dummer Name für eine Stadt.“

Zumindest gibt es für alle Auto-Fans in Bottrop ja den netten Benz-Tuner Brabus, der ultimative Veredler, der selbst AMG blass aussehen lässt. Und gleich nebenan ist der alte  Bahnhof Nord von Bottrop. Der Zugverkehr ist dort, außer im Sommer, stillgelegt und das Bahnhofsgebäude wurde zu einem sehr chicen Restaurant umgebaut. Ganz besoderer Gag sind die Leuchter, die so ziemlich komplett mit Teelichtern und anderen Kerzen betrieben werden. Dadurch ist das Licht innen sehr warum und einladend. Das Küche kocht italienisch angelehnt, was sie nebenbei bemerkt sehr gut kann. Selbst das Personal ist sehr gut und freundlich, das Publikum leider älteren Semesters, aber ich war ja nicht da, um Bekannstschaften zu machen. Wer stilvoll essen möchte, ist hier gut aufgehoben.

Hommage to the SquaresJosef Albers ist nun das zweite Stichwort, das ab sofort in meinen Sinn schießt, wenn das Wort ‘Bottrop’ fällt. Mister Albers war mir natürlich (schmunzel) voher ein Begriff, denn moderne Kunst ist ja eine verkappte Leidschaft von mir. Das mit Mister hat einen Grund, denn Josef musste wie so viele Freidenker in die USA auswandern und wurde eingebürgert. Zurück zu seinem Schaffen: das Bottroper Kind wurde besonders bekannt durch seine Serie „Hommage to The Square“, wobei das Thema Programm ist – viele unterschiedlich gefärbte Quardrate übereinander. Eine, wie ich finde, sehr originelle Art zur ‘alten’ darstellenden Kunst „NEIN“ zu sagen. Notiert für meinen nächsten Besuch habe ich mir das ‘Quadrat‘ in Bottrop, um den Kumpel etwas näher kennen zu lernen.

07
Sep
07

Die ultimative Event-Tonne

ideo paradoxi licentia, in nominis egestate, halitum illum gas vocavi, non longe a chao veterum secretum („In Ermangelung eines Namens habe ich mir die paradoxe Freiheit genommen, diesen Hauch Gas zu nennen, da er dem Chaos der alten Geheimlehren nicht unähnlich ist.“)
   — Johan Baptista van Helmont

Da mussten wir ernsthaft Gas geben, als wir so ziemlich spät am Gasometer in Oberhausen angekommen sind. Es war so ziemlich 17:33 Uhr, als drei Minuten nach Ladenschluss. Doch die netten Leute vom Gasometer haben uns dann doch noch reingelassen. Echter Dienst am Kunden – eine wahre Seltenheit. Um so mehr haben wir uns darüber gefreut.

Gasometer - Quelle: offizielle HomepageIm Gasometer hat es eigentümlich nach Gas oder sonst was gerochen. Aber das ist so wie mit dem Geruch angebrannter Suppe - man bekommt ihn nie ganz aus den Gardinen. Im Innenraum war eine Ausstellung über die Erde von oben. Passt genau zu unserem Vorhaben – der Ruhrpott von oben. Über den Innenraum kommt man via Aufzug auf das Dach dieses Zylinders. Die Veranstalter haben das ganz geschickt gemacht. Rund herum sind Lichter angebracht, die einem nur vage die Größe vermitteln. Man denkt also, das Ding ist endlos groß. Außerdem werden von versteckten Lautsprechern sphärische Klänge versprüht. Ganz wie in einem Raumschiff!

Der Anblick über den Ruhrpott hat mir abermals gezeigt, dass der Pott nicht ’schwatt’ sondern grün ist.

Wer den Ruhrpott also kennenlernen möchte – rauf auf den Gasometer.

07
Sep
07

Dem Architekten schenk ich ein Lineal

MedienhafenMonkey Island – da klingelt es doch in meinen Ohren. Das ‘Monkey Island’ und der Düsseldorfer Medienhafen zusammen gehören, wusste ich auch noch nicht. Außerdem war ich zum ersten Mal im Düsseldorfer Medienhafen. Ich muss schon sagen, ganz nach meinem Geschmack.

Zurück zu Affeninsel. Im Sommer wird direkt am Hafen ein Stand aufgemacht (auf einer Halbinsel), auf dem man richtiges Südsee-Feeling erleben kann. Pech für mich, denn bei mir wehte ein eisiger Wind durch den ehemaligen Kraftfutter-Hafen. Lustig waren auch die um 7 Uhr abends noch emsig arbeitenden ambitionierten Medienfachleute, die man direkt durch die großen Fenster begaffen konnte. Fleißige Leute!

The Secret of Monkey IslandUm sich einen besseren Überblick verschaffen zu können, ging es noch auf den großen Funkturm. Von dort hat man einen herrlichen Überblick über Düsseldorf und die Umgebung. Man erfasst erst mal, wie nahe alles im Pott zusammenliegt. Der krönende Abschluss war dann ein echtes Kölsch in Düsseldorf mit anschließendem Sushi für das Gemüht!




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Die Simpsons und die Philosophie - Hrsg. Erwin, Conrad, Skoble


 

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