Nach hundertfachen Versuchen und Getüfftle im RML und Reporting System hab ich endlich herausgefudnen, warum bei OpenERP 6.0.2 in den Reports keine Tausender-Trennzeichen erscheinen.
Der Schlüssel zu funktionierenden Trennungen ist in der Sprachtabelle versteckt. Einfach auf Administration -Übersetzungen – Sprachen gehen und das falsche Zeichen (Kästchen) durch 3,3,3,2 ersetzen. Das reicht für Rechnungen bis knapp unter 1 Milliarde. Und schon funktioniert es!
Ich arbeite nun schon seit einigen Monaten mit Blender und bin an die Grenzen der Render-Engine von Blender gekommen. Gerade bei meinem aktuellen Architektur-Projekt fallen einige Unstimmigkeiten im Renderergebnis vom internen Renderer von Blender auf, gerade bei Chrom, Glas und indirekter Beleuchtung. Es wurde also Zeit, sich auf einen neuen Exporter einzulassen. Nach einigen Versuchen, den yafaray 0.1.2 Exporter unter Blender 2.56a zum Laufen zu bringen, musste ich diesen Versuch abbrechen. Nun bin ich auf den LuxRender aufmerksam geworden, da dieser schon recht stabil die GPU-Integration (mit OpenCL/CUDA) unterstützt.
Direkter Vergleich beider Render-Exporte
Glastisch mit Chrom - Blender Engine
Das Ergebnis sieht hier recht akzeptabel aus. Selbstverständlich gilt hier zu berücksichtigen, dass ich das Material für den Boden nicht auf „Receive Transparency“ gesetzt habe. Aber man sieht deutlich, dass das Chrom des Gestells sehr künstlich wirkt.
Glastisch mit Chrom - LuxRender 0.8
Das sieht doch schon recht chic aus. Der Unterschied wird vor allem durch das korrekte Brechen des Lichtes deutlich.
Wer auf LuxRender umsteigen will, sollte nicht überrascht sein, dass das Rendern im Vergleich zum Blender-internen Renderer extrem lange dauert.
Unbedingt auf OpenCL Support umsteigen
LuxRender gibt es mittlerweile mit OpenCL Support. Falls der Rechner also über einen CUDA-fähigen Chipsatz verfügt, sollte darauf unbedingt zurückgegriffen werden. Hier die Schritte, wie ich es zum Laufen gebracht habe:
Jetzt sollte man zunächst überprüfen, ob die Treiber der Grafikkarte auf dem neuesten Stand sind und OpenCL nutzen, was jedoch z. B. bei Nvidia bei einem Treiber, der nach Herbst 2009 herausgekommen ist, Standard ist. Überprüfen kann man die Funktionalität mit den Tool „GPU Caps Viewer“.
In Blender solltet Ihr die Renderer-Engine auf LuxRender umstellen
Blender 2.5 - Render-Auswahl
Nun mit den Materialien spielen und eine kleine Szene fertig machen.
Bei den Render-Einstellungen findet man viele neue Optionen. Besonders wichtig ist hier, dass man auf „Hybrid (CPU+GPU)“ umstellen sollte. Den Renderer habe ich auf „Extern“ gestellt, weil die LuxRender-GUI komfortabel ist. Man sollte darauf achten, dass auch „Run Renderer“ gecheckt ist.
LuxRender Engine Configuration OpenCL
Sollte beim Rendern diese Fehlermeldung kommen
'The SurfaceIntegrator doesn't support HybridSamplerRenderer'
dann auf folgende Einstellungen umstellen (siehe Bild)
Presets "Surface Integrator" OpenCL
So sollte es klappen. Die Ergebnisse mit OpenCL sind erstaunlich. Ohne GPU-Beschleunigung hatte ich eine Render-Rate von 120kS/s – 140kS/s, und nun habe ich eine Rate von 630kS/s – 700kS/s. Das ist schon ein deutlicher Leistungszuwachs.
Hier noch Angaben zu meinem System: Sony Vaio VCPF12S1E / Intel i7 @ 1,73 GHz mit 8 Cores / Nvidia Gforce GT 330 M mit 6 Cores; OpenCL 1.0 CUDA 3.2.1 @1265 MHz
Geduld ist eine Tugend, besonders in der Paläontologie. Schon im Jahr 2000 fand das Team um Philip Gingerich in Pakistan ein Fossil eines anscheinend kleinen Meeressäugers. Nach fleißigem Freilegen der Knochen wurde jedoch klar, dass sich der kleien Säuger zwischen den Rippen eines größeren Wales befindet. Nachdem auch der Schädel des Großen frei war, wurde klar, dass es sich hier um eine gebärende Mutter mit einem kleinen Baby handelt. Die beiden wurden auch eindeutig einer Spezies zugewiesen, dem Maiacetus inuus.
Das wäre an sich schon ein spektakulärer Fund, doch zeigte der Kopf des Kleinen nach vorne. Auf diese Weise kommen alle Landsäuger zur Welt, auch Menschen – doch bei Walen ist das nicht möglich, da die Neugeborenen wärend der Geburt noch ersticken würden. Deshalb gebären Wale mit dem Hintern zuerst.
Die einzig logische Schlussfolgerung nach Philip Gingerich ist, dass der Maiacetus seine Kinder an Land zur Welt gebracht hatte. Damit schließt sich eine große Kluft zwischen der stetigen Anpassung der Landsäuger hin zu den uns heute so faszinierenden Meeressäugern. Unten ist noch eine Abblildung des eigentlichen Fundstücks. Die Mutter ist in Rot hervorgehoben, der oder die kleine in Blau. Man erkennt ganz deutlich durch die Lage hinter den Rippen, dass es sich um einen Fötus handelt.
Gestern hätte ich Miss Kittin doch fast einen Heiratsantrag in der Registratur gemacht. Leider habe ich mich dann doch nicht getraut. Miss Kittin ist wieder auf Tour, und zwar mit ihrem alten Kollegen, dem Hacker, um deren neue Scheibe Two zu promoten. Grund genug spontan vorbeizuschauen.
Und so schön hätte es werden können. Waren meine Erwartugnen zu hoch? Bisher hatte ich die beiden noch nicht in natura gehört, sondern vom Medium. In München waren MK/TH nun zum zweiten mal auf der Bühne für ihre Tour. Das könnte den Durchhänger entschuldigen, doch unterm Strich hat die Mietze leider keine Stimmung in die Registratur gebracht. Oder war die Münchner Stilpolizei mal wieder zu angestrengt, um gelassen zu feiern? Keine Ahnung, aber die Frau ist toll, das Konzert war mittelprächtig. Schade! Außerdem kann man leider einen sehr starken „Bat Box“-Einfluss auf der Scheibe „Two“ hören. Das ist sehr gute Musik, aber nichts Neues.
„I’m gonna jump the walls and run
I wonder if they’ll miss me?
I won’t miss them.
The cemetery is my home
I want to be a part of it,
Invisible even to the night.
Then I’ll read poetry to the stones
Maybe one day I could be one of them…
Wise and silent.
Waiting for someone to love me.
Waiting for someone to kiss me.
I’m (twentyseven) fifteen years old
And I feel it’s already too late to live.
Don’t you?“
Im Jahr 1994 (oder doch im Jahr 2072) wurde damals auf unserem Intel DX4100 nach unendlichen Anpassungen der autoexec.bat, vor allem im Enhanced Memory, ein prägender Besuch auf der Raumsation Citadel gewagt. Mit unglaublichen 640×480 Pixeln Auflösung in der „System Shock Enhanced“ Version auf CD-ROM war ich damals echt gefangen – atmosphärisch und auch von der Story-Line.
Was bringt mich dazu, pathetisch in solchen Erinnerungen zu schwälgen? Zwischen Weihnachten und Neujahr durfte die BlueRay mit Dead Space in meiner Playstation tanzen. Dead Space hat mich sofort an System Shock erinnert. Warum?
Ein Underdog als Held kommt fast via Zufall auf eine abgelegene Raumstation, auf der natürlich alles schief gelaufen ist, was schief laufen kann. Wenn ich damals in System Shock schon erschrocken bin, wenn ein Mutant um die Ecke kam, so war die Erfahrung des Necromorphs in Dead Space um so besser. Natürlich fehlt das Puzzlen und Basteln in Dead Space schon ein bisschen, doch habe ich nicht mit System Shock 2 oder sonst einem Spiel wieder das Gefühl gehabt, zumindest ein bisschen auf einer Raumstation zu sein. Mehr noch, die USG Ishimura und alle anderen Schauplätze sind herrlich „schmutzig“ und wenig perfekt. Auch wirken alle Rohre, Scheiben und Luftkanäle so, als würden sie einen Zweck erfüllen – alles unheimlich packend. Hinzu kommt eine wunderbar ausbalancierte Beleuchtung, die an die alten Alien-Filme erinnert.
Völlig neu auch, dass die Gegner, die Necromorphs, nicht einfach zu erschießen sind, sondern taktisch „niedergestreckt“ werde müssen. Nicht ganz neu, aber doch originell wirkend, ist das nicht vorhandene Hud-Display. Informationen sind direkt in den Gegenständes des Spiels integriert.
Schade ist, dass das Game streng linear ist, und das Spiel komplett durchgeskriptet ist. Also direkte Überraschungen gibt es nach erneutem Laden nicht mehr. Auch schade, dass für die PS3 die Auflösung nur 720p und keine 1080p hergibt. Außerdem ist die Toolbox der atmosphärischen Sound nach ca. 45 Minuten erschöpft und ein Gewöhnungseffekt setzt ein und man schaudert nicht mehr, wenn man ein Metallrohr um die Ecke auf dem Boden fallen hört. Dennoch, wenn der Magen stark genug ist, ein absolut empfehlenswertes Spiel.
Beste CD 2008:Digitalism – Idealism(Kritik im Blog) Bester Film 2008: Control(Kritik im Blog) Schönste Begegnung 2008: SIE weiß schon, wen ich meine Schlimmste Begegnung 2008: Gegenstand auf Zähne Schönster Job 2008: Sales Blödester Job 2008: Sales Coolste Anschaffung 2008:Panasonic Viera Überflüssigste Anschaffung 2008: Ein Headset für das Nokia E50 Beste Entscheidung 2008: Auf eine bestimmte Party zu gehen Blödeste Entscheidung 2008: keine Zahnversicherung abzuschließen